Ojas beschreibt im Ayurveda die Kraft, die in uns für eine strahlende Ausstrahlung, Frische und Energie sorgt. Es ist quasi ein Licht der Schönheit, das von innen nach außen scheint und wie alles im Ayurveda stark mit unserem Immunsystem und unserem Verdauungssystem zusammenhängt. Arbeitet der Stoffwechsel gut und erhält der Organismus alle wichtigen Vitalstoffe, die er benötigt, dann werden alle Gewebe ständig erneuert. Aus dieser Gewebeerneuerung entsteht Ojas. Produziert unser Körper viel Ojas, erscheint uns alles im Leben leicht und unkompliziert. Unsere Augen strahlen, unsere Haut und Haare schimmern, wir haben einen klaren Geist und sind voller Energie. Bedeutet: Wir wollen mehr davon! Wichtig ist jedoch: Alle Rasayana-Lebensmittel können nur ihre Wirkung entfalten, wenn keine Stoffwechselschlacken (Ama) vorhanden sind.

Wie ich im letzten Beitrag zum Thema thematisiert habe, entsteht Glück und auch Schönheit nicht aus Reduktion und Verzicht. Wir pflegen und nähren unseren Körper mit zu uns passenden, gut schmeckenden Speisen und Dingen wie Ölmassagen, frischer Luft und Liebe. So stärken wir unser Wohlbefinden auf allen Ebenen unseres Seins.

Es gibt bestimmte Lebensmittel wie Ghee, Honig und Mandeln, die besonders Ojas-aufbauend und nährend wirken. Indische Laddu (indisch für Bällchen) werden traditionell mit Kichererbsenmehl hergestellt. Eine Variante, die leichter verdaulich ist, da sie nicht Unmengen an rohen Nüssen enthält. Und ein Glück, dass auch Ghee Ojas aufbaut – davon ist nämlich im Rezept reichlich vorhanden.

Rezept für Ojas-Booster Mandel-Schokoladen-Laddu mit Rosenblüten

Zutaten  

200 g Kichererbsenmehl
100 g Mandeln, gemahlen
200 g Ghee
1/2 TL Vanille
1/2 TL Zimt
Einige EL Kokosblütenzucker nach Geschmack

2 EL Rohkakao
1 EL Mandelbutter
3 EL Kokosmilch (cremiger Anteil)
2 TL Kokosfett
1 EL Kokosflocken
Rosenblätter

Zubereitung

Ghee und Kichererbsenmehl in eine weite Pfanne geben und die Masse auf kleiner Flamme etwa 15 Minuten rösten. Dabei ständig umrühren. Darauf achten, dass lange genug geröstet wird, damit das Kichererbsenmehl nicht roh bleibt. Mandeln und Gewürze sowie Kokosblütenzucker hinzugeben und umrühren. Abkühlen lassen und in kleine Bällchen formen.

Für die Glasur Rohkakao, Mandelbutter, Kokosmilch und Kokosfett bei kleiner Flamme erwärmen und zu einer geschmeidigen Masse rühren. Die abgekühlten Bällchen in die Glasur tauchen. Ich habe hierfür einen langen Schaschlikspieß genommen. Mit Kokosflocken und getrockneten Rosenblüten bestreuen und die Glasur fest werden lassen.

Alles Liebe,
Verena

 

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