Regionale Ayurveda-Superfoods, die für jedes Dosha gut sind

Diese Lebensmittel nähren deine Gewebe, sind unglaublich vitalstoffreich und gut für alle Doshas. Und das beste: Sie kommen nicht aus fernen Ländern und sind völlig überteuert, sondern sind auch in Deutschland saisonal verfügbar.

In Maßen konsumiert sind diese Lebensmittel gut verdaulich und sorgen für Leichtigkeit und einen ruhigen Geist.  Ich liebe diese Ayurveda-Superfoods einfach und sie kommen in meiner Küche regelmäßig zum Einsatz.

Getreide & Pseudogetreide: Hirse & Buchweizen

Anstatt Quinoa kannst du wunderbar zu den regional verfügbaren Sorten Hirse und Buchweizen zurückgreifen. Sie sind glutenfrei und gut verträglich. Hirse ist eines meiner liebsten Sorten. Es liefert viel Vitamin C, E und B-Vitamine, Eisen und Magnesium sowie Silizium. Ein wahres Beauty-Food und gerade für Frauen eine tolle Bereicherung.

Auch Buchweizen ist ein Kraftpaket an Nährstoffen. Es bringt die essentielle Aminosäure Lysin mit sich, das im Körper u.a. für die Bildung von Enzymen, Hormonen und die Gewebereperatur zuständig ist. Außerdem hat Buchweizen viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Im Ayurveda ist Buchweizen ein erdendes, schweres Getreide, das süß und erwärmend wirkt und vor allem Vata und Kapha reduziert.

Saaten & Kerne: Leinsamen, Kürbiskerne & Sonnenblumenkerne

Anstatt von Chiasamen kannst du super zu Leinsamen greifen. Leinsamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, haben einen hohen Gehalt an Eiweißen, Ballaststoffen sowie Antioxidantien. Ich liebe Leinsamen und verwende regelmäßig geschrotete Leinsamen für mein Porridge. Auch Leinöl ist ein großartiges Öl, das von allen Doshas vertragen wird. Leinsamen enthalten einen hohen Anteil an Lignanen (sekundäre Pflanzenstoffe), die Pflanzenöstrogen-Eigenschaften besitzen und die Fruchtbarkeit fördern.

Sonnenblumenkerne haben einen hohen Anteil an Mineralstoffen, vor allem Magnesium und Selen, wirken zellerneuernd, erdend und beruhigend.

Kürbiskerne sind sehr reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Antioxidantien, sorgen für einen guten Schlaf und haben eine stimmungsaufhellende Wirkung. Alle drei Saaten wirken sich positiv auf die Frauengesundheit aus.

Früchte: Heidelbeeren, dunkle Trauben und Äpfel

Anstatt der hochgelobten Acai-Beere kannst du wunderbar zu Heidelbeeren oder blauen Trauben greifen. Sie sind voller sekundärer Pflanzenstoffe und haben entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Gerade die Heidelbeere ist eine wundervolle Pitta-Frucht, die süß, nährend und stabilisierend wirkt. Nicht zu vergessen sind auch Äpfel. Schon jetzt freue ich mich auf die ersten regionalen Sorten. Äpfel sind noch schwerer und erdender als Sommerfrüchte und mit ihrer Säure und Süße ein perfektes Vata-Obst. Besonders verträglich sind Äpfel, wenn sie sanft gedünstet oder gekocht werden. Sie stärken unsere Darmflora und das Immunsystem – also alles, was wir im windigen Herbst gebrauchen können.

Gemüse: Rote Bete

Rote Bete ist eines meiner absoluten Lieblingsgemüse. Rote Bete wirkt entgiftend, hat eine antioxidative Wirkung, schützt Herz und Blutgefäße.  Es ist ein sehr erdendes Gemüse, dass auch den weiblichen Zyklus stabilisieren kann. Gerade in den kalten Wintermonaten liebe ich es Rote Bete als Ofengemüse oder Suppe zuzubereiten.

Milchprodukte: Ghee

Ghee ist das ayurvedische Butterfett, das im Ayurvda sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt wird. Ghee wird von Jedem vertragen, regt die Verdauungskräfte an, nährt die Körpergewebe und harmonisiert alle drei Doshas. Es wirkt entgiftend, macht vor allem schwer verdauliche Gerichte bekömmlicher und hat eine antioxidative Wirkung. Auch bei schwacher Verdauung kann und sollte Ghee gezielt eingesetzt werden. Achte darauf eine qualitativ hochwertige Butter zu kaufen, am besten in Demeter-Qualität.

Es lohnt sich immer wieder einen Blick auf die großartigen heimischen Sorten zu werfen. Denn auch der Ayurveda sagte schon immer, dass die Lebensmittel am besten für uns sind, die saisonal und regional verfügbar sind. Diese sind am verträglichsten und gesündesten für uns.

Was sind deine Lieblings-Superfoods, auf die du nicht verzichten möchtest?

 

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