Diese Rote Bete-Falafel ergeben zusammen mit Mung-Crêpes mit Ghee und Koriander und einem Avocadodip oder Hummus ein wunderbares Gericht. Durch die Verwendung von Rote Bete wird der Anteil an Kichererbsen gesenkt, die vor allem bei Menschen mit ausgesprochener Vata-Konstitution zu Verdauungsproblemen führen können. Außerdem sorgt sie natürlich für eine schöne Farbe. Auch wirken Tahini, Sesamöl und die Auswahl an Gewürzen (Steinsalz, Hing, schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel) vorteilhaft. Vata-Konstitutionen sollten die Falafel daher mit einem Avocadodip oder Kokosmilchjoghurt essen, Pitta-Typen gerne mit einem Kichererbsenhummus. Wenn du ein gutes Verdauungsfeuer hast, brauchst du dir darum natürlich keine Gedanken zu machen.

Allgemein gilt im Ayurveda der Grundsatz, dass du die Eigenschaften von Lebensmitteln durch die Kombination mit anderen Lebensmitteln, Kräutern und Gewürzen ausgleichen kannst. So gelten beispielsweise Kartoffeln als leicht Vata erhöhend, werden aber in der Kombination mit Ghee und Kreuzkümmel wiederum verträglich.

Rezept für Rote Bete Falafel  

Zutaten (für etwa 25 Bällchen)

350 g Rote Bete
200 g Kichererbsen (gegart)
1 kleine rote Zwiebel
2 kleine Möhren
1 EL Tahini
1 EL Sesamöl
2 TL Kreuzkümmel
1 Msp. Hing
1 Msp. Kurkuma
1/2 TL schwarzer Pfeffer
Zitronensaft nach Belieben
Steinsalz
3 EL Sesam

Zubereitung

Ofen auf 200 °C vorheizen. Rote Bete, Schalotte und Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. Alle Gewürze mit dem Tahini und Sesamöl vermischen und mit den Gemüsestücken vermengen. Auf einem Backblech verteilen und etwa 20 Minuten backen, bis das Gemüse gar ist. Kichererbsen mit dem Gemüse in einen großen Topf geben und alles pürieren und ggf. mit Zitronensaft und Salz abschmecken. Mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und diese in Sesam wälzen. Für weitere 25-30 Minuten bei 180°C im Ofen backen.

Ich wünsche dir einen guten und entspannenden Start in die letzte Vorweihnachts-Woche!

Alles Liebe,
Verena

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