Rote Bete ist ein wunderschönes Gemüse, das unbedingt in deiner Herbst- und Winterküche Verwendung finden sollte. Du kannst es unglaublich vielfältig einsetzen, ob als Gemüse für dein Curry, geröstet als Ofengemüse, als Saft, gedünstet für dein Risotto oder als warmer Salat mit Früchten – die Möglichkeiten sind endlos. Außerdem kannst du mit verschiedensten Kräutern und Gewürzen experimentieren, z.B. Kreuzkümmel, Sternanis, Vanille, Pfeffer, Kümmel, Nelken, Piment oder Muskat passen sehr gut zu dem erdig-süßlichen Gemüse. Diese Rote Bete Ravioli mit cremiger Walnussfüllung und Orangenschale sind nicht nur optisch eine schöne Vorspeise für dein Weihnachtsmenü – die erdigen, nussigen und fruchtigen Aromen ergänzen sich einfach zu gut.

So gesund ist Rote Bete

Außerdem enthält die Knolle eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und hochwertigen Pflanzenstoffen. Ein Grund mehr, Rote Bete häufiger in deine Winterküche einzubauen.

  • Rote Bete für die Entgiftung: Sie enthält viel Betain, ein Pflanzenstoff, der die Funktion der Leber und der Gallenblase unterstützt, was dafür sorgt, dass die Verdauung und die Ausscheidung der Toxine aus dem Körper angekurbelt werden. Sie unterstützt die Entgiftung des Körpers auf jegliche Weise.
  • Rote Bete für das Immunsystem: Sie enthält viel Folsäure, was vor allem während der Schwangerschaft ein wichtiger Vitalstoff ist, da er für die Produktion von neuen Zellen wichtig ist. Aber auch bei allen Anderen sorgt Rote Bete für eine beschleunigte Heilung und ein gutes Immunsystem.
  • Rote Bete schützt Herz und Blutgefäße: Die Wunderknolle ist in der Lage den Homocysteinspiegel im Blut zu senken. Dabei handelt es sich um eine toxische Aminosäure, die im Körper Schaden anrichten kann, wenn sie nicht angemessen vom Körper abgebaut wird.

Die ganze Knolle verwenden

Alle Teile der Roten Bete sind essbar. Die Blätter kannst du mit ein wenig Öl marinieren und als Salat essen. Auch die Wurzel kann gekocht und verzehrt werden, nachdem sie gewaschen wurde. Wenn die Schale noch jung und straff ist, kannst du auch diese problemlos mit verzehren.

Rezept für Rote Bete Ravioli mit cremiger Walnussfüllung und Orangenschale

Zutaten (für etwa 12 Stück)   

150 g Hartweizengrieß
50 g Weizenvollkornmehl
(Alternativ eine Mischung aus Buchweizen- und Kichererbsenmehl)
2 EL Olivenöl
85 ml Rote Bete Saft
Steinsalz, schwarzer Pfeffer

200 g Walnüsse
1 reife Birne
1 Bio-Orange
2 EL Ghee

Zubereitung

Walnüsse über Nacht in Wasser einweichen lassen. Für den Teig den Hartweizengrieß, das Vollkornmehl, den Rote Bete Saft und das Olivenöl mit etwas Salz zu einem Teig verkneten. Den Teig etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Füllung das Wasser abgießen. Das Kerngehäuse der Birne entfernen und die Birne mit den Walnüssen zu einer cremigen Masse vermixen. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Die Füllung kalt stellen.

Den Nudelteig portionsweise aus dem Kühlschrank holen und mit einer Nudelmaschine zu dünnen Teigplatten auswalzen. Wenn der Teig sehr klebrig ist, vorsichtig mit etwas Hartweizengrieß arbeiten. Die fertigen Teigbahnen auf ein bemehltes Handtuch legen, um zu verhindern, dass sie festkleben.

Falls du keine Ravioliform hast: Einfach mit einem runden Glas den Teig für die Ravioli ausstechen. Einen gehäuften TL der Füllung in die Mitte geben und den Teig halbmondförmig zusammenklappen und -drücken. Gesalzenes Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Ravioli vorsichtig in den Topf gleiten lassen und den Topf von der Flamme nehmen. Sobald die Ravioli an der Oberfläche schwimmen, kannst du sie mit einer Schöpfkelle herausnehmen. Ghee in einer großen Pfanne erhitzen. Die Ravioli gut abtropfen lassen und in der Pfanne leicht anbraten. Mit Walnüssen garnieren und etwas Orangenabrieb über die Ravioli geben. Eventuell noch mit etwas schwarzem Pfeffer und Salz abschmecken und servieren.

Alles Liebe,
Verena

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