Rote Bete Risotto für maximale Erdung

Ich liebe Rote Bete. Alleine aufgrund der wunderschönen und energetisiernden Farbe lohnt es sich schon Rote Bete öfter zu essen. Am besten schmecken die frischen Knollen, die du daran erkennst, dass die Haut ganz dünn und straff ist und sie innen richtig saftig sind. Auch wenn sie im Bund mit Strunk und Blättern verkauft wird, spricht dies dafür, dass sie vor kurzem erst geerntet worden ist. Solche saisonalen Gemüsesorten enthalten besonders viel Prana und versorgen uns mit einer Fülle an Vitalstoffen.

Die frische Rote Bete ist geschmacklich nicht mit der vorgekochten oder eingelegten Variante zu vergleichen, die meistens muffig schmeckt. Frische Rote Bete schmeckt erdig, leicht süß und einfach köstlich.

Rote Bete ist aus ayurvedischer Perspektive besonders gut für alle Vata- und Kapha-Konstitutionen und ein tolles erdendes, aber sehr leichtes Gemüse. Sie gehört zur Mangoldfamilie und ist mit ihren essentiellen Aminosäuren, Provitamin A, C, B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure sehr gut für die Blutbildung. Bei erhöhtem Pitta oder Übersäuerung sollte Rote Bete sparsam verwendet werden.

Ein großartiges erdendes Gemüse für jede Jahreszeit. Du kannst Rote Bete z.B. im Ofen backen und mit Hummus essen, ein leckeres Curry kochen oder einen warmen Spätsommersalat mit Kürbis zubereiten. Dieses Rote Bete Risotto ist perfekt, wenn du dich ein wenig verwöhnen möchtest und wahres Anti-Stress-Essen. Es ist cremig, sinnlich und wundervoll weich. Solche wärmenden, saftigen und schweren Speisen schenken uns Erdung, Stabilität und Kraft und stimmen uns ein wenig auf die vor uns liegende Jahreszeit ein.

Rote Bete Risotto für maximale Erdung

Zutaten (für 2 Portionen)

100-150 g Risottoreis (Arborio)
2 kleine Rote Bete (frisch gekocht)
2 kleine Schalotten
1 TL Honig
1 Schuss Weißwein, trocken
0,7-1 Liter Gemüsebrühe
Salz
schwarzer Pfeffer
1 kleiner Zweig Thymian
Ghee oder Butter

Zutaten

Schalotten und Rote Bete schälen und in kleine Würfel schneiden. Wenn du etwas mehr Biss möchtest, kannst du die Rote-Bete-Stückchen ganz lassen. Für mehr Cremigkeit die Rote Bete anpürieren. Gemüsebrühe erhitzen und warm halten. In einem weiten Topf oder einer Pfanne 1 EL Ghee erhitzen und die Schalotten andünsten. Reis kurz mitdünsten.

Mit einem kräftigen Schuss Weißwein ablöschen, den Thymianzweig hinzugeben und eine Kelle Brühe hinzufügen. Wenn die Brühe aufgesogen ist, mit der nächsten Kelle auffüllen. Zwischendurch immer rühren, rühren und rühren. Nach 10 Minuten die Rote Bete hinzugeben.

Solange wiederholen, bis der Reis al dente ist. Von der Flamme nehmen und mit Salz, Pfeffer, Butter oder Ghee abschmecken. Kurz vor dem Servieren ein wenig Honig über das Gericht träufeln.

Alles Liebe,

Verena

 

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