Um dieses Thema drehte sich auch meine letzte Glückspost. Da ich von vielen von euch sehr berührende Nachrichten erhalten habe, möchte ich meine Gedanken auch mit dir teilen.

Die Frage stellen wir uns alle einmal im Leben: Was ist meine Aufgabe in diesem Leben?

Kennst du auch solche Menschen, die schon seit sie klein sind, ganz genau wissen, was sie später einmal beruflich machen möchten? Und darin auch noch besonders gut sind? Ich hatte früher immer das Gefühl, dass ich in allem nur durchschnittlich gut bin und es eigentlich in jeder Sache irgendjemanden gibt, der darin besser ist als ich. Kommt dir das bekannt vor?

Doch das ist absoluter Bullshit! Jeder von uns bringt ganz bestimmte Stärken und Schwächen mit in dieses Leben. Genau diese Zusammensetzung an Stärken, Talenten und deiner ganzen Art und Weise ist es, die dich immer einzigartig macht. Es gibt kein besser und schlechter, es gibt nur dich und deine Art des Seins.

Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein. (Rumi)

Deine Aufgabe ist es, deine eigene Natur und Konstitution immer besser zu verstehen und dein Dharma (Stütze, Gesetz, Pflicht) zu finden. So wie jeder Mensch, so ist auch jedes Dharma einzigartig. Dharma heißt in diesem Zusammenhang, seine persönliche Aufgabe im Leben erfüllen und leben, um Atman, das Göttliche in sich zu erkennen.

Was man mit Liebe tut

Doch wie finde ich diese eine Aufgabe, die für mich in diesem Leben vorgesehen ist? Der erste Schritt ist, in sich hineinzuspüren und sich zu fragen: Was will ich wirklich? Was sagt mir mein Bauchgefühl? Und was benötige ich hierfür?

Deine Aufgabe solltest du mit vollem Einsatz angehen und auch gerne Zeit damit verbringen. Außerdem sollten wir mit unserem Dharma gleichzeitig anderen etwas Gutes tun und niemandem schaden.

Der Weg zum Dharma ist kein Spaziergang

Leider ist der Weg, um dein Dharma zu erfüllen nicht unbedingt ein Spaziergang, soviel sei gesagt. Es kann bestimmt bequemer sein, in altgewohnten Mustern und Routinen zu verbleiben, anstatt sich auf die Reise zu Neuem und Unbekanntem zu begeben. Sich darüber zu beschweren, dass andere viel mehr Talente haben, viel schöner sind…ich weiß. No more drama baby! Denn es wird sich lohnen. Und möchtest du dich in zwanzig Jahren gefragt haben: Wie wäre es gewesen, wenn ich es ausprobiert hätte und den Sprung ins kalte Wasser gewagt hätte?

Es kann sein, dass du in den letzten Jahren einen anderen Pfad eingeschlagen hast. Doch hätten wir all diese Erfahrungen in unserer Vergangenheit nicht gemacht, wären wir nicht an dem Punkt, an dem wir heute sind. Es ist nie zu spät, seinen Weg zu verändern und zu lernen und es hat alles einen Sinn. Noch heute kannst du das erste Fundament setzen. Vielleicht ist es dafür notwendig, dass du über deinen eigenen Schatten springst, dass du eine weitere Ausbildung machst, erneut Schüler bist oder aus deinen Schwächen deine Stärken machst – doch es wird sich lohnen.

Umso mehr du dich deinem Dharma annäherst, umso mehr wirst du die richtigen Menschen und Dinge anziehen, die dir und deinem Weg dienen. Hab Vertrauen! 

 

Nimm dir jetzt 5 Minuten Zeit und beantworte folgende Fragen:

  • Wann habe ich mich das letzte Mal so richtig gefreut – Glücksgefühle im ganzen Körper?
  • Über welche Themen kann ich gar nicht aufhören zu reden, egal was kommt?
  • An welchen Orten oder bei welchen Menschen fühle ich mich besonders wohl in meiner Haut?

Wir sollten mehr davon tun, was uns verdammt glücklich macht. Jeden Tag. Der erste Schritt, unser Dharma zu erfüllen, ist immer, dass du dich gut um dich selber kümmerst und in dich hineinfühlst. Folge der Freude und deiner inneren Weisheit.

Diese drei Fragen können dich auch in deiner Meditation begleiten:

Who am I?
What do I want?
How can I serve?

Alles Liebe
Verena

 

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